Zum ersten Mal reiste eine Schülerfirma der Eichendorffschule am Dienstagmorgen nach Berlin, um am Finale des Förderpreises youstartN der Stiftung Bildung teilzunehmen. Aus insgesamt 208 nominierten Schülerfirmen waren dort die besten 25 vertreten, wobei jedes Bundesland mindestens einmal repräsentiert wurde.
Im Finale wurden zunächst Kurzvideos über jede Schülerfirma gezeigt, die einen Einblick in die jeweiligen Projekte und Ideen gaben. Anschließend präsentierten sich die Teams an kleinen Ständen, an denen die Jury persönliche Gespräche führte und gezielt Fragen zu den Konzepten stellte. Für die Teilnehmenden bedeutete dies nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine gute Gelegenheit, ihr eigenes Projekt vorzustellen und weiterzuentwickeln.
Neben dem eigentlichen Wettbewerb stand vor allem auch der Austausch mit den anderen Schülerfirmen im Vordergrund. Es bot sich die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen zu teilen und Inspiration für die eigene Arbeit zu sammeln. Dieser Aspekt machte den Tag für alle Beteiligten besonders spannend und bereichernd.
Ein weiteres Highlight war die inklusive Show von YETUNDEY & Laura Levita kurz vor der Preisverleihung. Während YETUNDEY auftrat, übersetzte Laura Levita den Songtext live in Gebärdensprache und sorgte damit für einen besonderen und eindrucksvollen Moment.
Bei der anschließenden Preisverleihung wurde es dann richtig spannend, denn immerhin ging es bei dem Förderpreis um ein Preisgeld von 3.000 €. Die Schülerfirma Veludi konnte sich dabei einen ersten Preis sichern – gemeinsam mit zwei weiteren Schülerfirmen. Zusätzlich wurde ein Publikumspreis an eine weitere Schülerfirma vergeben. Veludi-Chef Mats Kreutel zeigt sich überglücklich: "Nachdem wir auf dem Junior-Landeswettbewerb in Kassel leider "nur" den zweiten Platz belegten, freuen wir uns umso mehr, dass unsere Idee nun so honoriert wird." Und auch Schulpate Roland Struwe strahlt: "Das hat das Team wirklich verdient! Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem Gesellschaftsspiel Pull Factor wirklich ein tolles Produkt entwickelt, mit dem man spielerisch lernen kann, welche Bedeutung einzelne Standortfaktoren im internationalen Standortwettbewerb haben. Ein Spiel, das den Zeitgeist trifft und auch optisch sehr gelungen ist."
Nach der Preisverleihung ergaben sich noch viele interessante Gespräche mit den Verantwortlichen und anderen Beteiligten. Zudem hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, den Stiftungsgründer Andreas Kessel persönlich kennenzulernen. Als kleine Erinnerung an den Tag durften sie außerdem sogar seine selbst gemachte Marmelade mit nach Hause nehmen.
Alles in allem war es ein rundum gelungener Tag, der für die Schülerfirma nicht nur durch den Wettbewerbserfolg, sondern auch durch die vielen Eindrücke und Begegnungen in Erinnerung bleiben wird. Den Abend ließen die Teilnehmenden schließlich gemeinsam im schönen Berlin ausklingen.
Das gewonnene Preisgeld soll nun in die Entwicklung der Schülerfirma Veludi investiert werden, um das Projekt nachhaltig voranzubringen und neue Ideen umzusetzen.