RÜCKBLICK: Zeitzeugengespräche 2023/24


Nachdem unser Zeitzeuge Georg Felhölter verstorben ist, schien es so, dass dies unser letzter Gast war, der noch aus eigener Erfahrung vom Nationalsozialismus berichten konnte. Nun ist es jedoch gelungen, tatsächlich noch einmal einen Zeitzeugen zu gewinnen, der bereits 2019 bei uns im Haus war. Gerhard Wiese hat unseren Schülerinnen und Schülern daher in einem Zeitzeugengespräch am 17. Juni (5./6. Stunde) von seinen Erlebnissen berichtet.


loading . . .
DSC00756 DSC00762 DSC00763 DSC00768 DSC00770 DSC00775 DSC00782 DSC00784 DSC00786




Gerhard Wiese (*1928 in Berlin)

Mit 15 Jahren wurde er als Flakhelfer eingezogen und geriet Anfang 1945, also mit 17 Jahren, in sowjetische Kriegsgefangenschaft, wurde jedoch sehr bald wieder entlassen. Anschließend begann er sein Jurastudium in Berlin und legte sein Staatsexamen in Frankfurt am Main ab. Bereits Anfang der 60er Jahre holte Generalstaatsanwalt Fritz Bauer ihn in das Vorbereitungsteam für die berühmt gewordenen Frankfurter Auschwitz-Prozesse.

Der Spielfilm „Im Labyrinth des Schweigens“ über den Auschwitz-Prozess, der 2014 in die Kinos kam, beruht auch auf seinen Erinnerungen.

Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Wiese_(Jurist)


​​​​​​