Geschichtsexkursion der R10b zur Gedenkstätte nach Hadamar

Gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern der letzten beiden Schuljahre, Herrn Struwe und Herrn Wachendörfer, sind 16 Schülerinnen und Schüler der R10b am Freitag, den 13.6. nach Hadamar aufgebrochen.
Zum Datum passend gestaltete sich die Fahrt als kleine Odyssee, nachdem die Bahnstrecke wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt wurde.

Ziel war die Gedenkstätte, die an die Vernichtung von knapp 15.000 Menschen, überwiegend psychisch Kranke und Behinderte, zur NS-Zeit erinnert. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler Referate erarbeitet. Nun hatten sie die Möglichkeit den Keller, in dem sich Gaskammer und Krematorien befanden, zu besichtigen sowie die Baracke, in der die Busse geparkt wurden, mit denen die "Patienten" zur damaligen "Heilanstalt" transportiert wurden. 

Die Tötungsanstalt Hadamar war eine von sechs Anstalten, in denen insgesamt 70.000 Menschen in Gaskammern, durch tödliche Injektionen und Medikationen sowie durch vorsätzliches verhungern lassen im Rahmen der sogenannten Aktion T4 ermordet wurden. 

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